Manuel Schmitt hat Manitu verkauft . Schade, wieder ein sympathisches, vom Inhaber geführtes Unternehmen weniger 🥲.
Es wird sicherlich nicht über Nacht passieren, aber 1Blu ist eine anonyme AG, die früher oder später „Kosten einspart“, „Synergieeffekte nutzt“ oder andere Entscheidungen „zum Wohle der Aktionäre“ trifft – Entscheidungen, die dann selbstverständlich über das Wohl der Mitarbeiter oder Kunden gestellt werden.
Das macht Manitu natürlich nicht schlagartig zu einer schlechten Wahl fürs Hosting oder gar zu einem schlechten Unternehmen – aber man sollte sich darüber im Klaren sein, dass Geld bei Entscheidungen nun über kurz oder lang einen höheren Stellenwert einnehmen wird.
Manitu hat sich über Jahre und Jahrzehnte viel Vertrauen erarbeitet. Hoffentlich wird das jetzt nicht in kurzer Zeit vom neuen Eigentümer verspielt. Das fände ich wirklich sehr schade.
Die Bahn hat es wirklich geschafft, die Riedbahn wurde erfolgreich saniert – sogar in der vorher veranschlagten Bauzeit. Respekt, ohne jegliche Ironie! So viel Chuzpe und Kompetenz hätte ich der Bahn wirklich nicht (mehr) zugetraut.
Im Zuge der Sanierung wurde sogar eine Dokumentation gedreht. Mit unerwarteter Ehrlichkeit nehmen sie sich sogar ein bisschen selbst auf die Schippe. Sieben Folgen soll es geben, die erste ist bereits verfügbar.
Was für eine komische Welt, in der sich ein ehemaliger Rennfahrer mit einem kleinen Instagram Post als bi-sexuell oder schwul outet, und Menschen dann der geschiedenen Ehefrau solche Sätze schreiben :
Mein Gott mir ist nach Weinen zumute, am liebsten würde ich dich jetzt ganz fest umarmen. Man hat dir so viel Leid zugefügt, keine andere hätte das so mitgemacht und auf sich genommen. Ich bin sprachlos, was du alles von der ganzen Welt ertragen musstest. Ich küsse dein Herz, du guter Mensch
Was stimmt mit solchen Leuten nicht? Was hat die Ex-Frau mit dem neuen Partner zu tun? Warum soll ein neuer Partner, oder der Umstand das der neue Partner halt ein Mann ist, ihr irgendein “Leid” zufügen, oder sie dadurch irgendetwas “mitmachen”. Die Ehe ist seit fast 10 Jahren geschieden. Ich verstehe es nicht.
Ich will nicht das die Feiertage vorbei sind. Dann muss ich mich wieder um das Leben und die Realität kümmern – und da habe ich gerade absolut keine Lust zu. Während der Feiertage bewegt sich nichts, die Welt steht ein bisschen still und es fühlt sich an als wäre man in einer wohligen, kuscheligen Blase der Glückseligkeit.
Aber was bleibt mir anderes übrig? Also raus aus dem warmen, behaglichen Kokon und mich der hässlichen Fratze der Realität stellen.
“Ihre voraussichtliche Wartezeit beträgt 3 Minuten” – 9 Minuten später sagt man mir dann, dass per SEPA Lastschrift eingezogenes Guthaben acht (ACHT!) Wochen lang zur Auszahlung gesperrt sei. Was zur Hölle?! Und so etwas will ein moderner Finanzdienstleister und Broker sein. Wie gut das ich erst mal nur kleine Testbeträge für die Sparpläne und die Testüberweisungen benutzt habe. Auf die bin ich gerade nicht angwiesen und kann warten.
Ich bin müde. Ich bin erschöpft. “Time is a flat circle”, wie es heißt. Alles wiederholt sich. Ich würde gerne ein bisschen zur Ruhe kommen. Ein bisschen Stabilität. Ein bisschen Verschnaufen vor dem großen Sturm, denn der kommt garantiert. Er soll sich nur noch ein bisschen Zeit lassen… Bitte…