Shakespeare Solos

When I heard Damian Lewis speak the lines of Antony at Caesar’s funeral, I immediately fell in love with Shakespeare again.

The Guardian’s video series “Shakespeare Solos” is magnificent. All of them performed by extraordinary actors, with voices so remarkable that I can only sit here and listen, hanging on every syllable dropping from their lips as if nothing in the world matters anymore — and never will again.

I love all of the performances, but Damian Lewis’ and Adrian Lester’s voices will ring in my ears for quite some time.

Shakespeare Solos – 1st Set
Shakespeare Solos – 2nd Set
Shakespeare Solos – 3rd Set

The first true eBook

OK, it might not be the first “real eBook”, but for me it is the first one I would buy in addition to the books I already have. JK Rowling and Barnes & Noble announced that they will release an “Enhanced Edition” of the Harry Potter series, exclusively on Apple iBooks.

Though I do not like the exclusive release inside of a “fenced garden”, their idea of Digital Content goes into the right direction. In my opinion, JK Rowling is the first author to create “advanced” digital content that uses the possibilities and features the iPad (or any other advanced tablet computer) has to offer.

All we need now to arrive in the future of digital publishing, is a DRM-free industry wide standard that supports animation, audio, video and comments.

Ohrenschmaus 12/2013

Ich habe meine iTunes Gutscheine genutzt um mir ein neue Musik zu beschaffen. Nach einigen Stunden Probehören und etlichen Klickorgien ist bei mir folgendes auf der Festplatte aufgeschlagen:

Nicht bei iTunes gekauft, sondern direkt über die Webseite. Die großartige Sophie Hunger darf in keiner Musiksammlung fehlen. Der Tour-Film von ‘The Rules of Fire’ hat mir auch sehr gut gefallen:

Mein US-Kollege Zach hat mich mit dem Musikvideo zu ‘Wires’ auf die Band ‘Red Fang’ aufmerksam gemacht. Alle drei Alben haben sofort den Weg auf meine Festplatte gefunden (Bandcamp):

Nachdem Tobias Baier mehrfach von ‘Biffy Clyro’ geschwärmt hat, kam ich einfach nicht drum herum mir die Band wenigstens mal anzuhören. Die Folge: Bereits 2 Alben gekauft, der Rest folgt alsbald!

Bereits vor geraumer Zeit zugelegt, aber noch nie erwähnt:

Ich bekomme regelmäßig Fragen aus dem Freundes- und Bekanntenkreis nach Musik, daher habe ich mich entschlossen monatlich einen ‘Ohrenschmaus’-Post zu verfassen. Den nächsten gibt es dann Ende Januar 2014.

Youtube killed the TV Star

Das sich die Fernseh- & Medienlandschaft in den naechsten Jahren und Jahrzehnten aendern wird, ist mir bereits seit einigen Jahren klar. Seit Aufkommen des Internets und der Digitalisierung von Inhalten Anfang der 2000er Jahre ist mir klar, dass der Verbreitungsweg in der Zukunft nur noch zweitrangig sein wird.

Die klassischen TV-Sender wird es irgendwann meiner Meinung nach nicht mehr geben, und wenn es sie geben wird, dann nur ein einer sehr stark verkleinerten, abgespeckten Form. Sie werden vermutlich nicht mehr viel eigene Infrastruktur benoetigen, nur so viel um die verschiedenen Sendewege bedienen zu koennen. Ich glaube sie werden viele vorproduzierte Sendungen einkaufen, oder selbst welche bei Produktionsfirmen in Auftrag geben. Ein paar Redaktionen werden Sie weiterhin beschaeftigen, fuer selbst produzierte “Journalistische Inhalte”. Im Grossen und Ganzen werden sich die etablierten, riesigen Sender sehr stark verkleinern und sich hauptsaechlich auf die Distribution und Aggregation von Inhalten spezialisieren. Die Arbeit wird sich verlagern hin zu Selbststaendigen und zu kleinen bis mittleren (vielleicht auch wenige grosse) Produktionsfirmen.

Das sich das traditionelle Fernsehen, so wie wir es bis heute kennen, auf einem absteigenden Ast befindet, war mir somit klar. Es gibt bereits einige Beispiele fuer diesen Wandel:

Firmen wie Netflix, Amazon, Lovefilm sowie alteingesessene Studios wie Dreamworks und diverse Kabelfirmen (z.B. HBO) sind in den USA bereits erfolgreich dabei selbststaendig qualitativ hochwertige Inhalte zu produzieren und alteingesessene Kanaele der Mediendistribution einzureissen, bzw. selbst neue Verbreitungswege zu schaffen. Teilweise wird sogar exklusiv fuer den Uebertragungsweg “Internet” produziert, vorbei an den TV-Sendern und Kabelfirmen. Auch die Einstellung gegenueber dem Mediennutzer, dem gemeinen Zuschauer, aendert sich langsam aber sicher. Kevin Spacey hat es in seiner Rede auf dem “Edinburgh Television Festival” sehr schoen beschrieben:

Auch das Youtube und generell die “Internet-Video Szene” in den USA sich gerade professionalisiert, ist mir seit dem Erfolg von Ray Willam JohnsonsEquals Three” mehr als bewusst:

Die Qualitaet wird immer besser, und die Uebergaenge werden immer fliessender. Neu ist fuer mich allerdings, dass sich in Deutschland bereits so etwas aehnliches abzuzeichnen scheint. Ein Artikel bei “Zeit Online” beschreibt, dass man in Deutschland schon viel weiter ist als ich dachte. Bereits auf der “Re-Publica 2013” gab es zwei interessante Beitraege zum Thema:


Ich bin gespannt wie es sich entwickelt. Eine Dezentralisierung kann langfristig eigentlich nur gut sein fuer den Verbraucher. Ich hoffe das sich Kevin Spaceys Ansichten irgendwann branchen-weit durchsetzen und bin gespannt wie sich der Medienwandel in den naechsten Jahren entwickelt, gerade im Hinblick auf die deutschen Oeffentlich-Rechtlichen Sender.