Jason Friedrich

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Ich weiss nicht ob ich zu einem “grumpy old man” mutiere, oder ob die Vorträge wirklich jedes Jahr uninteressanter werden. Auf jeden Fall war 2019 für mich das langweiligste Jahr seitdem ich Congress-Vorträge gucke. Trotzdem waren auch dieses Mal ein paar Perlen dabei. Allerdings habe ich, wie letztes Jahr auch, die FNORD News Show wirklich vermisst 😞.

  • BahnMining – Pünktlichkeit ist eine Zier (German)
  • Hirne Hacken – Menschliche Faktoren der IT-Sicherheit (German)
  • WRINT Politikunterricht – Die Lernzielkontrolle (German)
  • Die Affäre Hannibal – Eine erste Bilanz (German)
  • Von Menschen radikalisiert: Über Rassismus im Internet (German)
  • Finfisher verklagen Rechtsbrüche beim Export von Überwachungssoftware (German)
  • Security Nightmares 0x14 (German)
  • Der Deep Learning Hype – Wie lange kann es so weitergehen? (German)
  • Was hat die PSD2 je für uns getan? – Pleiten, Pech und Pannen in der Zahlungsdiensteregulierung (German)
  • Der netzpolitische Jahresrückblick (German)

#talks #ccc #de

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Die Mehrheit der Hörerïnnen bevorzugt anscheinend kurze Podcastfolgen: Die Dauer sollte idealerweise zwischen 5 und 10 Minuten liegen, finden 49 Prozent der Befragten einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom: https://t.co/aY3kAthTaA

-– ARDZDFmedienakademie (@ARDZDFAkademie) [August 9, 2019](https://twitter.com/ARDZDFAkademie/status/1159752500330868736?ref_src=twsrc%5Etfw)

‪Ich denke man kann die Länge von Podcasts nicht pauschalisieren, aber ich lehne mich mal aus dem Fenster und sage, dass kein Podcast der 10 oder 15 Minuten lang ist den Namen verdient. Es ist dann nur ein „Wortbeitrag“, ein Segment, eingebettet in ein größeres Ganzes. So wie man es aus dem jetzigen, kaputten Radio kennt.

Ich mache keinen Hehl daraus, ich hasse die immer kleiner werdenden Beiträge im Radio die ohne, oder mit viel zu stark verkürzten Hintergrund auskommen müssen. Bei „CosmoPunktEU“ bin ich immer traurig das er nicht 2 Stunden lang ist. Samuel Jakisch macht einen fantastischen Job. So viel Wissen, vor allen Dingen Hintergrundwissen bekomme ich leider sonst nirgendwo, was gerade in unserem öffentlich-rechtlichen System eine Schande ist. Aber ich schweife ab.

Hauptsächlich ist Podcasting doch ein Medium für die fast vergessenen Formate wie die „Radio-Reportage“, den „Radio-Essay“ oder das Interview. Hier heranzugehen wie beim Radio, und zu sagen das „Wortbeiträge“ nur X Minuten lang sein dürfen, ist meiner Meinung nach mehr als falsch. Ich glaube die Leute verstehen nicht was gefragt wurde, oder verwechseln Podcasts mit „Radiobeiträgen zum Nachhören“ oder sind es, durch die unerträglich wenigen, kurzen, Stücke im Radio nicht mehr gewohnt langen Sendungen zu folgen.

Es kommt mir so vor, als ob ein diametral unterschiedliches Verständnis darüber herrscht, was einen „Podcast“ zu einem „Podcast“ macht. Auf der einen Seite sind die „Radiomacher“, meist aus dem ÖR-Rundfunk, oft sehr „gefangen“ in ihrem starren System, und „allen anderen“, z.B. den „Podcast Pionieren“ wie Tim Pritlove und den ganzen „professionellen Hobbyisten“ (aus Ermangelung an einem besseren Wort). Ein Beitrag zum „zeitsouveränen Nachhören“ ist kein Podcast. Er wird zwar auf dem gleichen Weg vertrieben, ist aber letztendlich nur ein herausgerissenes Stück Information, ursprünglich für ein anderes Format produziert. Es ist ein Stückchen „Radio on Demand“, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Aber kein Podcast.

#podcasts #media #de

Wenn man das so kurz, prägnant und präzise herunter gebrochen bekommt, fragt man sich, wieso sich das “Heute Journal”, die “Tagesthemen” oder ähnliche öffentlich-rechtliche Programme nicht damit auseinander setzen? Vielleicht mal mit Hintergrundberichten und kritischen Interviews? Wieso bekomme ich dort stattdessen nur ständig “Horse Race”, “Köpfe” und unkritische Fragen?

Kommen die Journalisten sich nicht blöd vor, wenn zwei Satiriker ihren Job machen? Einen viel besseren sogar, wenn es darum geht Bewegung in die öffentliche Debatte zu bringen?

#politics #de

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Interessant. Apple gibt angeblich “hundreds of millions of dollars” aus um ca. 100 Spiele in ihre “Apple Arcade” Subscription zu bekommen. Insgesamt sollen es über $500 Mio. sein. Die Titel sollen allerdings nicht allzu lange exklusiv an Apples Dienst gebunden sein. Eine Renaissance des Mobile Gaming, fernab von “Schlumpfbeeren” und Microtransactions? Ein großes Sprungbrett für Indie-Spieleentwickler?

#gaming #apple #de

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Eigentlich wollte ich nicht mehr über Politik bloggen. Politische Meinungspost altern meiner Meinung nach sehr schlecht und sehr schnell. Meinungen reifen, Meinungen ändern sich, vor allen Dingen die eigenen.

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Version 2.0 der Tagesschau App habe ich gerade geloescht. Die App ist noch unuebersichtlicher geworden, was zu 90% daran liegt das nun das Bewegtbild im Fokus liegt. Wenn man denn mal den Knopf gefunden hat, ist das Schriftbild beschissen gewaehlt, die Schrift zu klein und die Sortierung nur nach “Alle Nachrichten” und “Personalisiert” moeglich. Keine Sortierung mehr nach Themen wie “Wirtschaft”, “Inland”, “Ausland” usw. Auch den Tagesschau24 Live-Feed und die letzte Sendung der Tagesschau gibt es nun nicht mehr direkt auf der ersten Seite. Fast koennen sie einem leidtun. Es ist ja nicht so als haetten sie die Entscheidung freiwillig getroffen.

#media #de

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Als ich Hendriks Tweet las, dachte ich mir schon das da noch mehr kommen würde. Ich wurde nicht enttäuscht, kurze Zeit später hat er einen Blogpost nachgeschoben.

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Alles begann mit dem weihnachtlichen Gedanken meine US-Kollegen mit dem berühmten Deutschen Weihnachtsgebäck zu beliefern. Lebkuchen, Spekulatius, Christstollen… das volle Programm. Sie wissen schon!

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Ich habe meine iTunes Gutscheine genutzt um mir ein neue Musik zu beschaffen. Nach einigen Stunden Probehören und etlichen Klickorgien ist bei mir folgendes auf der Festplatte aufgeschlagen.

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Das sich die Fernseh- & Medienlandschaft in den naechsten Jahren und Jahrzehnten aendern wird, ist mir bereits seit einigen Jahren klar. Seit Aufkommen des Internets und der Digitalisierung von Inhalten Anfang der 2000er Jahre ist mir klar, dass der Verbreitungsweg in der Zukunft nur noch zweitrangig sein wird.

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